Albertus Magnus
Er wurde um 1200 in Lauingen an der Donau geboren, er starb am †15. November 1280 (jul.) in Köln.
Kirchenlehrer; er beherrschte die gesamten philosophisch-naturwissenschaftlichen Kenntnisse seiner Zeit, bes. auch das neuerschlossene aristotelisch-jüdisch-arabische Gedankengut. Durch selbständige Beobachtung und systematische Darstellung ragt er aus den mittelalterlichen Naturwissenschaftlern heraus. Durch seine Kommentare und Paraphrasen zu allen bekannten Schriften des Aristoteles verhalf er dem Aristotelismus in der Scholastik zum Sieg gegen den Averroismus. Astrologisch interessante Vorstellungen publizierte er, so z.B., dass Missgeburten durch ungünstige kosmische Konstellationen bedingt seien, dass jeder Planet einen Monat lang das Kind im Mutterleib regiere und dass jede Himmelssphäre einem Kind schon vor der Geburt bestimmte Eigenschaften einpräge.
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Publikationen
- De caelo et mundo. Johannes & Gregorius de Gregoriis, Venedig 1490 Digitalisat der BSB München; 1495 Digitalisat der BSB München
- Speculum astronomiae. Liber de duabus sapientiis et de recapitulatione omnium librorum astronomi(a)e. Hochfeder, Nürnberg ca. 1493/96 Digitalisat der BSB München
Ein Werk zur Verteidigung echter Astrologie. - De causis proprietatum elementorum. Jacob Winther, Magdeburg 1506