Andromeda
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Mythologie
Andromeda[1] (altgriechisch Aνδρομέδα) ist in der griechischen Mythologie die Tochter des Königs der Aithiopen, Kepheus und der Cassiopeia.
Um die Hybris ihrer Mutter zu strafen, die sich für schöner als die Nereiden gehalten hatte, sandte Poseidon das Seeungeheuer Ketos sowie eine Flut. Um das Land von dieser Plage zu befreien, wurde Andromeda auf Grund der Weissagung eines Orakels an einen Felsen am Meer geschmiedet, um dem Ungeheuer geopfert zu werden.
Perseus besiegte es, befreite sie und nahm sie zur Frau. Bei der Hochzeit kam es zu einem Kampf mit ihrem Onkel Phineus, der schon zuvor um ihre Hand angehalten hatte, und nunmehr mit Waffengewalt sein Recht forderte. Erst als der Kampf für Perseus beinahe verloren war, nahm dieser das Haupt der Medusa zu Hilfe, um seine Feinde zu versteinern. Daraufhin flog er mithilfe seiner Flügelschuhe mit Andromeda nach Seriphos. Mit ihm, ihren Eltern und dem Ungeheuer (Ketos = Cetus) wurde sie später als Sternbild an den Himmel versetzt.
Andromeda gebar Perseus viele Kinder, so den Perses, der zum Stammvater der Perserkönige wurde, und Alkaios, Sthenelos und Elektryon. Sie ist die Großmutter der Alkmene, des Eurystheus und des Amphitryon und somit eine Vorfahrin des Teleboerkönigs Pterelaos sowie – offiziell – des Herakles.
Wichtige Fixsterne
| Name | Katalogname | Mag | ekl. Breite | Pos. 1900 | Pos. 1950 | Pos. 2000 | Pos. 2050 | Natur (Ptolemäus) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Alpheratz, Sirrah | α-Andromedae | 2.2 | 25°41n | 12°55' |
13°37' |
14°18' |
15°01' |
Venus |
| Sadiradra, Saderazra Sadir Elazra |
δ-Andromedae | 3.3 | 24°21' n | 20°26' |
21°07' |
21°49' |
22°31' |
Venus |
| Vertex | 31 M-Andromedae | 4.8 | 33°21' n | 26°26' |
27°08' |
27°51' |
28°34' |
Mars/ Mond |
| Mirach | β-Andromedae | 2.4 | 25°56' n | 29°01' |
29°43' |
00°24' |
01°07' |
Venus |
| Adhil | ξ-Andromedae | 5.0 | 33°49' n | 06°29' |
07°10' |
07°52' |
08°34' |
Venus |
| Adhab | υ-Andromedae | 4.1 | 28°59' n | 07°11' |
07°52' |
08°33' |
09°15' |
Venus |
| Almaak/ Almach | γ-Andromedae | 2.8 | 27°48' n | 12°50' |
13°32' |
14°14' |
14°59' |
Venus |
Wirkung
Nach Claudius Ptolemäus (Tetrabiblos, Ausgabe nach Regiomontanus) wirken die Sterne der Andromeda nach Venusart [2].
Quellen
- ↑ Quelle Mythologie: Wikipedia
- ↑ Claudius Ptolemäus: Tetrabiblos. Chiron Verlag 2. Auflage Mössingen 2000 ISBN 3925100172. Auch die englische Online-Ausgabe der Tetrabiblos von Frank Egleston Robbins (nach griech. Original) spricht Andromeda Venus-Natur zu. Vivian Robson zitiert jedoch Ptolemäus so, dass Alpha Andromedae (Alpheratz) Jupiter- und Venusart habe (Robson, zitiert in Constellationsofwords), bei anderen Fixsternen der Andromeda spricht jedoch auch Robson nur von Venus, deswegen dürfte die Angabe bei Alpheratz fehlerhaft sein.