Biquintil

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Das Pentagon ist die Aspektfigur, die von fünf Quintilen gebildet wird. Die aus fünf Biquintilen gebildete Figur (innen) ist das Pentagramm.

Symbol: BQ oder a07_017.gif

Das Biquintil ist ein Aspekt, bei dem sich zwei Planeten in einem Winkelabstand von 144 Grad zueinander befinden. Es gilt als Nebenaspekt und erhält in der praktischen Deutung nur wenig Beachtung, auch wenn es ein günstiger Aspekt ist. Es kann mit einem Orbis von zwei bis drei Grad berechnet werden.
Das Biquintil wurde ursprünglich von Johannes Kepler als astrologisch bedeutsamer Aspekt beschrieben.[1]

Die Unterstützung, die das Biquintil bietet, betrifft vor allem den künstlerischen Bereich (als Begabungs- oder Talentaspekt); insofern ähnelt es dem Quintil. Wie das Quintil kann es auf den Goldenen Schnitt[2] sowie auf das Venus-Pentagramm[3] zurückgeführt werden.
Die Verbindung von Planeten durch ein Biquintil wird häufig nur sehr subtil wahrgenommen. Ist die Sensibilität jedoch groß genug, kann es eine schöpferische Kraft entfalten, neue Wege aufzeigen und ein positives Licht auf die Dinge werfen.

Weblinks

  • Theodor Landscheidt: The Golden Section A Building Block Of Cyclic Structure, Considerations. X-1, Mount Kisco 1995 online (zum Goldenen Schnitt)

Quellen und Anmerkungen

  1. Johannes Kepler: Von den gesicherten Grundlagen der Astrologie. Chiron-Verlag, Mössingen 1999, These 38.
  2. Hierüber arbeitete insbesondere Theodor Landscheidt.
  3. Die Sonne/ Venus – Konjunktionen bilden in acht Jahren am Firmament ein Pentagramm.