Diskussion:Zuben Elgenubi

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Bei Heß und Goebbels stimmen die Deutungen von Robson dermaßen perfekt überein....

Ptolemäus

Sorry, Rolf, eben lese ich den Text ( wg. eines Horoskop-AC auf Zuben Elgenubi) und finde das Zitat von Ptolemäus ( Die Sterne der Waage, die die äußersten Scheren des Skorpions bilden, sind Jupiter und Merkur ähnlich ). Ptolemäus bezieht sich auf die äußersten Scheren des Skorpion; Robson bezieht sich ebenfalls auf Ptolemäus, jedoch auf den gleich nachfolgenden Satz: Diejenigen dazwischen dem Saturn und etwas dem Mars. Zuben Elgenubi gehört, so meine ich nun, vermutlich mit Robson, nicht zu diesen äußersten Scheren. Daher referiert Robson aus Tetrabiblos die Mars-Saturn-Qualität der Südlichen Schale....der Nördlichen Schale oder Zubeneschamali billigt er allerdings mit Ptolemäus Merkur-Jupiter-Qualität zu. Im umseitigen Text dominiert die Mars-Saturn-....-Qualität und bildet zum Ptolemäus-Zitat so eine auffallende Differenz. Evt. ändern? lg, --Andreassolar 22:44, 15. Dez. 2009 (UTC)

Skorpion in seiner ganzen Ausdehnung
Gute Frage. Wenn es früher wirklich so war (wie es auch die Zeichnung von Mercator andeutet) dass die Waagschalen selbst die Scheren des Skorpion waren, wovon ich bisher ausging, wäre wohl die Zuordnung Jupiter/Merkur richtig. Ich dachte dass es die Sterne zwischen den Scheren, also praktisch vor dem Kopf des Skorpions, sind, die Saturn/Mars-Charakter haben. Und entschuldigen musst Du Dich nicht wenn so was unklar ist, ich bin schon des öfteren selbst vor einem Sternbild gesessen und hab mir gedacht: wie hat das der Ptolemäus wohl gemeint? --Astro-rolf 06:13, 16. Dez. 2009 (UTC)

Ich habe es auch immer so verstanden, dass Zubenelgenubi als Stern der Waage in den äußeren Scheren des Skorpions liegt. Das Sternbild Waage ist ja auch relativ spät erst in den Tierkreis aufgenommen worden[1], vorher war es eins mit dem Skorpion, also die Scheren des Skorpions. Mit "die Sterne dazwischen" dürften kleinere Sterne zwischen den Waagschalen und dem Skorpionkopf gemeint sein. Robson hat hier vielleicht einfach Ptolemäus falsch interpretiert. Seine Deutungen sollten in der Praxis überprüft werden. --Christine Keidel-Joura 08:33, 16. Dez. 2009 (UTC)

Skorpion-Zeichnung über die beiden Sternbilder gelegt.
Liebe Christine, sehe ich auch so. Ich habe bei Robson schon ein paar nicht nachvollziehbare Zuordnungen gefunden. In der unteren Abbildung nochmal der Versuch, die Zeichnung eines Skorpions über beide Sternbilder zu legen.--Astro-rolf 08:37, 16. Dez. 2009 (UTC)


Bei den Anmerkungen 3 und 4 landet der Link eh auf Zuben Eschamali, nicht auf Zuben Elgenubi. Nun, ihr habt ja die Mars-Saturn-...-Qualität schon belegt mit den Beispielen wie Hess, Goebbels und Marie Antoinette...;-) Alle modernen Autoren berufen sich oder folgen sonst offensichtlich Robson, erstaunlich. Die Stelle bei Ptolemäus (der Fixsterne nur mundan beachtet) ist sehr knapp und allgemein gehalten, analog der jungen "Entstehung" (Winkel als Übersetzer notierte am Rand "Zuben el akrab, gamma librae"); die beiden Zubens bilden wohl die Schalen (-Ränder) und verkörperten damit die Merkur-Jupiter-Qualität? Was sagen die Araber? Manilius behandelt ja nur allgemein die Waage, als TKZ. Firmicus geht, Manilius folgend, nur auf die Paranatellonta ein in Perspektive Fixsterne, auf "Höhe" der Waage.--Andreassolar 10:13, 16. Dez. 2009 (UTC)

Wie sich bereits bei der Algol-Diskussion aber auch kürzlich bei Achernar zeigte, lohnt es sich sowieso durch Horoskopanalysen mal zu überprüfen, welche Wirkung ein Fixstern denn überhaupt hat. Ob Robson bei der Auflistung der Wirkungen sich an der ptolemäischen Zuordnung orientierte oder aber eigene Beobachtungen dazu sammelte weiß ich nicht. Links sind korrigiert, danke. Allgemein finde ich es bei Ptolemäus problematisch dass er, bis auf Ausnahmen, ganze Gruppen von Sternen zu einer Deutung zusammenfasst.--Astro-rolf 10:59, 16. Dez. 2009 (UTC)