Huber-Schule

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  • Synonym: Astrologische Psychologie
Louise und Bruno Huber, ca. 1995

Die Huber-Schule ist ein astrologischer Zweig mit eigener Methodik, der ab den 1960er Jahren von Bruno und Louise Huber entwickelt wurde. Zentrale Ausbildungsstätte ist das Astrologisch-Psychologische Institut (API) im schweizerischen Adliswil. Voraussetzung, um Astrologische Psychologie betreiben zu dürfen, ist eine abgeschlossene Ausbildung am API oder an einem vom API autorisierten Institut.

Inhaltsverzeichnis

Besonderheiten

Esoterik

Ein wesentlicher Pfeiler der Huberschen Astrologie ist die theosophisch-esoterische Lehre Alice Baileys, bzw. des von ihr gechannelten so genannten Tibeters namens Djwal Khul. Zentraler Punkt ist hierbei die Lehre von den "Sieben Strahlen", welche bestimmte Geistesqualitäten symbolisieren und bereits von Bailey/ Khul auf die Astrologie übertragen wurden, was man jedoch lange Zeit nicht rezipierte, da die Lehre recht umfangreich und kompliziert ist. Die herkömmlichen astrologischen Elemente, wie Horoskope, spielen bei Bailey selbst eine recht geringe Rolle; es geht ihr eher um den Überbau, nämlich wie etwa die Planeten, Zeichen etc. grundsätzlich zu verstehen sind. Aus der Sicht von Bailey (bzw. des von ihr gechannelten Djwal Khul) ist alles Energie, und es kommt nur darauf an, diese Energien auf die richtige, d.h. nach oben führende, zur individuellen wie kollektiven Weiterentwicklung dienlichen Weise einzusetzen. Insofern ist das irdische Leben auch nur ein Mittel, kein Endzweck, das dazu da ist, die Zwänge und eingeschränkte Sicht hienieden zu transzendieren (überwinden). Deshalb spielen auch Prognosen bei der Huber-Astrologie praktisch keine Rolle, da solche nur auf die aktuelle Inkarnation abzielen[1].

Psychologie mit Astrologie

Eine Verquickung dieses spirituell-esoterischen Ansatzes der Astrologie mit der psychologischen Astrologie führte zu dem System, das von den Hubers als Astrologische Psychologie bezeichnet wird. Hierbei spielt gerade auch der Ansatz der Psychosynthese nach Roberto Assagioli eine große Rolle, welcher die Psyche als Zusammenspiel unterschiedlicher Teilpersönlichkeiten interpretiert. Dies gibt die Möglichkeit der Zuordnung astrologischer Faktoren (z.B. der Planeten) zu solchen Teilpersönlichkeiten, und sie können dann auf astrologische Art erkannt, verstanden und bewusst integriert werden.[2]

In der Astrologischen Psychologie wird das individuelle Horoskop als Diagnoseinstrument verwendet. Probleme der Berufswahl, der Kindererziehung, der Ehe und Partnerschaft, sowie der eigenen geistigen Entwicklung, werden in einem kausalen Zusammenhang zum Gesamtcharakter gesehen. Die Synthese von Psychologie und Astrologie ermöglicht sowohl eine differenzierte Erfassung der Persönlichkeit als auch eine Integration und Neuformung des ganzen Menschen. Man glaubt, im Horoskop die zugrunde liegenden Wurzeln menschlichen Verhaltens zu erkennen. Die tiefen Lebensmotivationen, unbewussten Bestrebungen und die inneren Lebensziele sollen entsprechend ins Bewusstsein gehoben werden und Raum schaffen für den schöpferischen Menschen.

Technik

In der Astrologischen Psychologie nach Huber gibt es einige spezielle Darstellungsformen und Deutungselemente, welche ihre Besonderheit ausmachen, und oft außerhalb des Lehrgebäudes keine oder eine andere Bedeutung besitzen. Hierzu gehören:

siehe auch

Weblinks

Quellen und Anmerkungen

  1. Information über die Astrologie aus dem Artikel zu Alice Bailey übernommen
  2. Zur Psychosynthese nach Assagioli siehe Wikipedia.
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