Maria Thun

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Maria Thun (2004)

Maria Thun, die Pionierin des Pflanzenanbaus im Einklang mit kosmischen Kräften, wurde am 24. April 1922 geboren, sie starb am 9. Februar 2012 in Biedenkopf[1]. Seit 1963 erscheint jährlich ihr Aussaatkalender - der mittlerweile in 21 Sprachen übersetzt wird.[2]

Leben

Maria Thun mit Sohn Matthias (2006)

Maria Thun wuchs in der Nähe von Marburg auf einem Bauernhof auf. Während des 2. Weltkrieges war sie als Krankenschwester in der Krankenpflege tätig. Sie heiratete den Maler und Anthroposophen Walter Thun, Kunstlehrer an einer Waldorfschule, den sie während des Krieges kennengelernt hatte. Durch ihn kam sie bereits Anfang der 40er Jahre mit der biologisch-dynamischen Bewegung Thüringens in Kontakt. Immer schon eine hingebungsvolle Gärtnerin, wurde sie durch Rudolf Steiners Anthroposophie angeregt, ihre Pflanzen genauer zu beobachten. Unter Nutzung eines Saatkalenders von Rulni, der Mondphasen berücksichtigte, beobachtete sie bei neunjährigen Versuchen ab 1952 einen Zusammenhang zwischen dem Stand des Mondes im Tierkreis und dem Wachstum von Radieschen, abhängig vom Aussaatzeitpunkt. Hieraus leitete sie vier verschiedenen Wachstumstypen bei Pflanzen entsprechend der Elemente ab. Die erste Veröffentlichung dazu erschien als Aussaatkalender für 1963.

Marias Sohn, der Imkermeister Matthias Thun (24.04.1948), leitet heute zusammen mit seiner Frau Anna den Verlag, in dem die Schriften der Thuns erscheinen. Die Familie lebt seit 1976 in Dexbach (bei Marburg in Hessen), wo Maria Thun im Jahr 1971 die "Versuchsstation für Konstellationsforschung im Pflanzenbau" gründete.[3]

Aussaatkalender

Grundlage für den Aussaatkalender sind die Stellungen des Mondes in den Sternbildern, wie sie mit ihrer tatsächlichen Ausdehnung am Himmel sichtbar sind. Damit orientiert sich Maria Thun nicht an der astrologischen Abstraktion, dass jedem Tierkreiszeichen 30° des Tierkreises zugeordnet werden. Am ehesten sind die Zuordnungen von Maria Thun mit dem Siderischen Tierkreis zu vergleichen (siehe dort). Die tropischen Stände werden NICHT berücksichtigt!

Einteilung der Pflanzen in Gruppen entspechend der Elementenlehre

Viergliedrigkeit (die Pflanzen und ihre Zuordnung zu den Elementen)

In ihren Forschungen sah sie, dass der Mond das Wachstum und Gedeihen der Pflanzen begünstigen, aber auch bremsen konnte. So gelangte sie zu einem Ordnungsprinzip der Pflanzen und ihrer Teile, ausgehend von den vier Elementen des (astronomischen) Tierkreises, d.h. der Sternbilder:

Anbauregeln

Aufgrund zahlreicher (gut dokumentierter) Experimente und Untersuchungen stellte sie aus dieser Zuordnung zu den Elementen folgende Regeln auf:[4]

  1. Wurzelpflanzen werden an Wurzeltagen gepflegt. Also Aussaat, Pflanzung, alle Hack- und Pflegearbeiten sowie die Ernte und Konservierung finden an Wurzeltagen statt.
  2. Blattpflanzen sät, pflanzt und pflegt man an Blatttagen. Lagerfrüchte werden an Blütentagen geerntet. Alles, was man direkt verwenden will, beispielsweise Salat, holt man frisch aus dem Garten, egal zu welcher Zeit.
  3. Blütenpflanzen werden an Blütentagen gesät, gepflanzt, gepflegt und geerntet.
  4. Fruchtpflanzen sät, pflanzt, hackt und pflegt man an Fruchttagen. Auch für Ernte und Konservierung sind Fruchttage zu wählen. (Weiter sagt sie:)
  5. Pflanzen und säen Sie in der Zeit des absteigenden Mondes (Pflanzzeit). Dann befinden sich die Kräfte der Pflanze in den unterirdischen Teilen. Die Pflanzen wurzeln gut und wachsen gesund.
  6. Alle Arbeiten, die Kräfte in den oberirdischen Teilen brauchen, zum Beispiel Stecklinge schneiden, werden in der Zeit des aufsteigenden Mondes (Nicht-Pflanzzeit) vorgenommen.
  7. Wenn es nicht möglich ist, die Pflanzen an den jeweils besten Tagen zu säen, dann muss man darauf achten, dass alle übrigen Pflegemaßnahmen zu geeigneten Zeiten vorgenommen werden.
  8. Will man Samen für das nächste Jahr ernten, dann sind bei den Fruchtpflanzen für Aussaat, Hacken, Pflegearbeiten und die Ernte Fruchttage zu wählen. Braucht man Saatgut von einer Blattpflanze, dann sät, hackt und pflegt man die Pflanzen an Blatttagen und zwar solange, bis sie sich sehr schön entwickelt hat. Alle folgenden Arbeiten müssen nun an Fruchttagen stattfinden. Ganz wichtig: Samen nur von Pflanzen nehmen, die sich vorher sehr schön und voll entwickelt hatten.
  9. Wenn in der Natur Früchte oder Blätter gesammelt werden, richten wir uns nach folgenden Grundregeln: Wurzeln und Rinden an Wurzeltagen sammeln, Blätter und Blüten an Blütentagen pflücken und Früchte und Samen an Fruchttagen ernten.

Zu den Auswirkungen auf das Pflanzenwachstum schreibt sie: In zahlreichen und jahrelangen Versuchen haben wir gefunden, dass der höchste Ertrag und die beste Qualität bei den Pflanzen erreicht wird, wenn wir die genannten Regeln einhalten. Zum Beispiel ist die Blattmenge von Salat deutlich niedriger, wenn wir ihn im Wassermann (Blüten) oder Widder (Frucht) ausgesät haben. Der Salat von einer Saat am Blüten- oder Fruchttag ist bei der Ernte einfach schon ein wenig geschossen und er hat deswegen vom Wurzelhals ausgehend bereits einen dicken Stamm gebildet, zu Ungunsten der Blattmasse.

Aufsteigender und absteigender Mond

Ernte- und Pflanzzeit (Ab- und austeigender Mond), Beispiel

Im Laufe eines Monats variiert der Höchststand des Mondes über dem Horizont. Dies ist abhängig vom jeweiligen Punkt des Mondes auf seiner Umlaufbahn um die Erde. Vergleichbar der Sonne im Jahresgang (die zur Sommersonnenwende ihren Höchststand über dem Horizont erreicht und am 21. Dezember ihren Tiefststand), gibt es auch für den Mond einen entsprechenden Zyklus. In etwa gilt auch hier das für die Sonne gesagte, da die Mondbahn aber nicht genau auf der Ekliptik liegt sondern dazu um knapp 6° geneigt ist, kommt es zu Abweichungen bezüglich der ab- und aufsteigenden Phasen des Mondes in seinem Lauf durch den Tierkreis im Vergleich zum Sonnenstand. Näherungsweise kann jedoch, ebenso wie für das Sonnenjahr, davon ausgegangen werden, dass in den tropischen Tierkreiszeichen Steinbock bis Zwillinge der Mond aufsteigend ist, in den Zeichen Krebs bis Schütze jedoch absteigend.

Bezüglich des Pflanzenwuchses wird davon ausgegangen, dass ein aufsteigender Mond den Saftstrom in der Pflanze nach oben richtet, ein absteigender Mond jedoch nach unten. Dies hat für die gärtnerischen Tätigkeiten folgende Konsequenzen:

  • Der Aufsteigende Mond (von Steinbock bis Stier), auch Erntemond genannt, gilt als Phase des Abgebens, des Wachstums und der Ausdehnung über der Erdoberfläche. Die Säfte und Nährstoffe steigen in die oberen Pflanzenteile. Deshalb erfolgt in dieser Zeit die Ernte von "oberirdischen" Früchten und Gemüse, die Veredelung von Gehölzen, der Schnitt von Weihnachtsbäumen.
  • Der absteigende Mond, auch Pflanzmond genannt (von Krebs bis Skorpion), gilt als Phase des Aufnehmens. Die Natur befindet sich hier in einer gewissen Ruhe; der Saftanstieg ist gering. Diese Zeit ist günstig zum Säen und Pflanzen, zum Baum- und Strauchschnitt, zum Schlagen von Nutzholz und zum Düngen.

Mondphasen

Zugleich spielt aber auch die Mondphase eine Rolle:

  • Neumond: Es wirken kräftige Impulse auf Mensch und Natur. Die Erde beginnt abzugeben, die Säfte in den Pflanzen regen sich. Ideal, um kranke Pflanzen zurückzuschneiden.
  • Zunehmender Mond: Alles steht im Zeichen der Aufnahme und des oberirdischen Wachstums. Die Säfte steigen nach oben. Beste Zeit für die Aussaat und das Pflanzen von allem, was nach oben wächst (Blattgemüse, Salat, usw.).
  • Vollmond: Er setzt starke Energien frei. Diese halten sich aber im Gleichgewicht (Zu- und Abnahme halten sich die Waage). Die Heilkraft von Kräutern ist jetzt sehr hoch, besonders von Wurzeln; optimale Wirkung von Düngung.
  • Abnehmender Mond: Die Impulse sind auf Abgabe und Freisetzen von Energien gerichtet. Die Säfte fließen zurück in die Wurzeln. Der optimale Zeitpunkt, um zu säen und zu pflanzen, was nach unten wächst.
Versuchsanordnung einer Radieschen-Aussaat: Besonders gute Ergebnisse bei Mond in Jungfrau oder Steinbock, schlechte bei Mond am Merkurknoten, aufgeplatzte Radieschen gab es bei Mond im Perigäum

Da "aufsteigend" jedoch nicht gleichbedeutend ist mit "zunehmend", sowie "absteigend" nicht dasselbe wie "abnehmend", gestaltet sich ein korrektes Vorgehen nach der Thunschen Methode - ohne Kalender in der Hand - leicht verwirrend.

Weitere astrologische Aussagen

Neben dem Elementen- und Phasenzustand des Mondes heißt es noch die klassischen Planetenkonstellationen (wie etwa eine Mars-Pluto-Opposition), Finsternisse (Planeten in der Planetenknotenachse, z.B. eine Neptunfinsternis) bzw. Planetendurchgänge vor oder hinter der Sonne, sowie sog. "Knotenzeiten" (wenn der Mond nahe der Mondknoten steht) zu berücksichtigen.[5]
Eine Erdnähe des Mondes gilt für sämtliche Gartenarbeiten als ungünstig.

Erwähnenswert sind auch die unterschiedlichen Mineralstoffgehalte von Pflanzen in Abhängigkeit von den Planetenkonstellationen: Mars in Opposition zu anderen Planeten führt nach Thuns Beobachtungen zu erhöhtem Eisengehalt, bei Merkuroppositionen reichert sich Kupfer an[3].
Neben den bekannten Planeten, einschließlich Pluto, berücksichtigt Thun schließlich noch den hypothetischen Planeten Ringall[6].

All diese Faktoren haben nach Thun einen großen Einfluss auf Pflanzenwachstum und das Wetter[7] - so dass sich die Anschaffung ihres Aussaatkalenders für den astrologisch ambitionierten Gärtner durchaus lohnt.[8]

Kritikpunkte

  • Genau genommen arbeitet Maria Thun nicht mit dem - z.B. in der indischen Astrologie üblichen - Siderischen Tierkreis, sondern mit einem sog. "faktischen", d.h. mit den tatsächlichen - und unterschiedlich großen, nicht 30°! - (astronomischen) Sternbildern[9]. Ihr Verständnis der "kosmischen Einflüsse" bzw. der "Wirkung der Sternenkräfte" ist also eher kausal-materialistisch (d.h. nicht symbolisch, wie von den meisten Astrologen verstanden).[10]
  • Ihre Methode hat ihre Wurzeln in der Anthroposophie[11] Rudolf Steiners. Die Biologisch-dynamische Landwirtschaft ("demeter"), beruht ebenfalls auf der Anthroposophie und trägt auch magische bzw. ideologische Züge. So sind etwa in der biologisch-dynamischen Anbauweise außer klassischen Kompostpräparaten auch sog. Hornmist[1]- und Hornkieselpräparate von Bedeutung. Diese werden im Früh-Herbst in einem Kuh-Horn angesetzt und danach in der Erde vergraben - "um kosmische Kräfte zu speichern". Auch die Thuns arbeiten auf diese Weise[12]. Wenn auch dieser Zweig der Landwirtschaft die Vorstellungen von Maria Thun begeistert aufgegriffen hat, gibt es dort auch noch andere, geradezu abergläubische Kriterien: so gelten an einem Karfreitag und -samstag Gartenarbeiten generell als ungünstig.
  • Für eine wirklich wissenschaftliche Fundierung ihrer Ergebnisse fehlt es an sog. Blind-Versuchen - Experimenten von unabhängiger Seite, in denen die Teilnehmer nicht um die jeweiligen Forschungsziele wissen. "Mit einer vollrandomisierten Anlage - dabei werden der Statistik wegen alle Parzellen per Zufall verteilt, hat sie [Maria Thun] jedoch schlechte Erfahrungen gemacht, weil große Unterschiede zwischen den Reihen auftraten. Auch von der wissenschaftlich üblichen, varianzanalytischen Auswertung ist sie abgekommen. Zum Einen brauche eine sichere Statistik so viele Wiederholungen, das heißt gleichzeitig bearbeitete Parzellen, dass bei Aussaaten über 4 Wochen die Bearbeitung des Saatbettes gegen Ende nicht gründlich möglich sei - mangels Vorgewende. Zum Anderen gingen ihr dann doch wichtige Phänomene zugunsten der Verallgemeinerung durch die Lappen, eine Erfahrung, die sie z.B. mit Heinze gemacht hat. Die Ausreißer wurden damals nicht in die Auswertung einbezogen, berichtet sie, wissend, dass dahinter bestimmte Planetenstellungen standen.
  • Auch von der Verwendung eines Tropischen Mondkalenders[13] werden gute Ergebnisse berichtet.
  • Es besteht die Gefahr, die Mond- und Planetenkonstellationen stärker zu berücksichtigen als es gut tut, indem man beispielsweise das passende Wetter vernachlässigt.
Thuns Aussaatkalender 2013

Publikationen (Auswahl)

  • Anbauversuche über Zusammenhänge zwischen Mondstellungen im Tierkreis und einzelnen Kulturpflanzen. Mit einer statistischen Nachprüfung der Ergebnisse. 32 Seiten. Forschungsring für Biologisch-Dynamische Wirtschaftsweise, Darmstadt 1966; 3. erweiterte Auflage, 105 Seiten: Freies Geistesleben 1973 ISBN 3772510280
  • (mit Hans Heinze) Weitere Berichte über Mond-Konstellationen und Wachstum von Kulturpflanzen. Nachbau-Versuche und Auswirkungen von Quarz-Behandlungen. Forschungsring für biologisch-dynamische Wirtschaftsweise o. J.
  • Milch und Milchverarbeitung. Aus der Konstellationsforschung erarbeitet. 52 Seiten. Aussaattage Thun-Verlag 1984; 1991 ISBN 3928636006
  • Unkraut- Pilz- und Schädlingsregulierung (Aus der Sicht der Konstellations- und Potenzforschung). 87 Seiten. Biedenkopf, Thun-Verlag, 3. Auflage 1991 ISBN 3928636057
  • Das Bild der Sterne im Wandel der Zeit. Unter besonderer Berücksichtigung "Seltener Konstellationen 1991". 64 Seiten. ISBN 3928636014
  • Hinweise aus der Konstellationsforschung für Bauern, Weinbauern, Gärtner und Kleingärtner. 210 Seiten. Thun-Verlag 1991; 1994 ISBN 392863609X
  • (Zusammenstellung von Angelika Throll-Keller) Erfahrungen für den Garten. Aussaattage, Pflanzzeiten, Erntetage. 124 Seiten. Franckh-Kosmos Verlag (1994) ISBN 3440067386
  • Bäume, Hölzer und Planeten. 136 Seiten. Aussaattage Thun-Verlag 1999 ISBN 3928636189
  • Mein Jahr im Garten: 100 wertvolle Tipps. 117 Seiten. Kosmos (Franckh-Kosmos) 2004 ISBN 978-3440098806
  • Gärtnern nach dem Mond mit Maria Thun: Aussaattage, Pflanzzeiten, Erntetage. 221 Seiten. Kosmos (Franckh-Kosmos) 2009 ISBN 978-3440121931

Periodika

  • (mit Matthias K. Thun, jährlich seit 1963) Aussaattage.. 64 S., Thun-Verlag.

Siehe auch

Weblinks

Andere Mondkalender

  • Johanna Paungger und Thomas Poppe: Das Mondjahr (2014). Taschenkalender, Mosaik. (tropisch)
  • Nick Kollerstrom: Gardening & Planting By the Moon. W. Foulsham & Co., London. Früher unter dem Titel: "Lunar Planting Manual". Mindestens seit 1980. (englisch)

Quellen und Anmerkungen

Die fachliche Darstellung und einige Bilder wurden entnommen aus Maria Thun: Mein Jahr im Garten, Stuttgart 2004

  1. Nachrichten für Mitglieder - Anthroposophie weltweit" der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft Nr. 4/12, S. 11. Information per E-Mail erhalten.
  2. Vorläufer ihres Aussaatkalenders ist der 1912/ 13 von Rudolf Steiner angeregte und danach am Goetheanum in Dornach erschienene Konstellationen- bzw. Stern-Kalender. Nach Steiner hätten die alten Bauernregeln durch Verschiebung der Sterne mittlerweile ihre Gültigkeit bzw. Bedeutung verloren.
  3. 3,0 3,1 Ergänzende Information: "Die kosmische Gärtnerin", in: "Natürlich" 1/ 2004, S. 54-57 als PDF online
  4. aus "Mein Jahr im Garten", S.18/ 19
  5. Bei einem Merkurvorbeigang vor der Sonne stellte sie etwa fest, dass "nur wenige Radieschen-Samen keimten"... Und "Kohlrabi, die an einer Marsfinsternis gesät werden, spalten sich typischerweise im Kreuz auf".
  6. Lebendige Erde 1/ 2001: " Immer wieder käme es vor, dass sich trotz Berechnung der Konstellation Pflanzen anders entwickeln als gedacht, schmunzelt sie, und bringt ein Beispiel von Möhren. Die wurden mit Ernte an den Fruchttagen für die Saatgutgewinnung vorbereitet, doch gut schnitten auch die an den Blatttagen geernteten ab. Hinterher stellte sich heraus, dass eine Opposition zwischen Sonne (vor einem Erd-Bild) und Saturn die Mondwirkung überkompensiert habe. "Man darf die Mond-Trigon-Stellungen nicht als starres Schema sehen", meint sie dazu, sie erlebe immer wieder Überraschungen durch die Planetenstellungen. In ihren Schriften bezieht sie sogar die jenseits des Saturn liegenden, weit am Rand des Sonnensystem liegenden Planeten, Uranus, Neptun und Pluto mit ein und postuliert den von der Wissenschaft noch nicht gefundenen zwölften Planeten Ringall."
  7. in puncto Wetter brächten besonders Quadrat-Aspekte Stürme; bei Quintil-Aspekten beobachtete sie eine Häufung von Unfällen
  8. auch wenn es ihn etwas unselbständig macht
  9. was der oben angegebene Online-Mondkalender allerdings berücksichtigt
  10. Ihr geht es vor allem darum, die "positiven Effekte von Mond und Gestirnen auf das Pflanzenwachstum zu nutzen..."
  11. Wikipedia zur Anthroposophie
  12. Lebendige Erde 1/ 2001: "Matthias, ihr Sohn und bekannt durch sein Bienenbuch, bereitet die Versuchsaussaat vor, rührt gerade Hornmist, um ihn dann gleichzeitig mit der Bodenbestellung auszubringen."
  13. etwa desjenigen von Paungger und Poppe
  14. Thuns faktische, astronomische Sternbilder laufen bei Bunkahle unter "siderisch".