Neumond
Synonym: Hekate
Der Neumond ist die Phase des Mondes, in der er von der Erde aus nicht sichtbar ist. Astronomisch betrachtet steht der Mond, von der Erde aus gesehen, in Richtung der Sonne. Wir sehen somit nur seine unbeleuchtete Rückseite, damit ist er so gut wie unsichtbar, und kann nur in sehr klaren Nächten als schwach glimmende Scheibe gesehen werden, da er noch ein bisschen Sonnenlicht erhält, das von der Erde reflektiert wird.
Astrologie
Astrologisch handelt es sich um eine Konjunktion zwischen Sonne und Mond. Die Energien beider Himmelskörper - geistiges Bewusstsein (Sonne) und emotionale Geborgenheit (Mond) - wirken gebündelt. Welche von beiden dominant ist, hängt von dem Tierkreiszeichen ab, in dem die Konjunktion stattfindet. In einem Wasserzeichen oder Erdzeichen erhält die Mond-Energie Unterstützung; in einem Feuerzeichen oder Luftzeichen diejenige der Sonne. Darüber hinaus spielt auch die Aspektierung durch andere Planeten bei der Deutung eine Rolle.
Auf einer allgemeineren Ebene ist der Neumond ein Symbol für den Neuanfang. Vor allem in der esoterischen und in der karmischen Astrologie wird diese Symbolik als Allegorie für die Existenz schlechthin betont. Demnach stirbt der Mond, geht in das Paradies der Sonne ein und wird schließlich wiedergeboren. Die Menschen vieler Kulturen betrachteten und betrachten das Wiederauftauchen der Mondsichel als besonderes Ereignis.
Zum Neumond kann eine Sonnenfinsternis (Finsternis) immer dann entstehen, wenn die Konstellation auf oder in der Nähe der Mondknotenachse stattfindet und der Mond damit nahe der Ekliptik steht.
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