Nicholas Culpeper

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Nicholas Culpeper (1843)
Nicholas Culpeper: Geburtshoroskop
Geburtshoroskop von Culpeper, wie es Gadbury 1661 angab.

Der Mediziner und Astrologe Nicholas Culpeper wurde am 18. Oktober 1616 jul. (entspricht 28. Oktober greg.) um 11:53 Uhr LMT (entspricht nach damaliger Zeitangabe 11:00 Uhr) in Ockley geboren[1], er starb am 10. Januar 1654 jul.[2]

Inhaltsverzeichnis

Biographie

Der Vater von Nicholas Culpeper[3], Reverend Nicholas Culpeper, starb bereits dreizehn Tage vor seiner Geburt, nur wenige Monate, nachdem er zum Lord of Ockley Manor in Surrey geadelt wurde. Culpeper verbrachte seine Kindheit in Isfield, Sussex, wo er von seiner Mutter und ihrer Familie aufgezogen wurde. Insbesondere sein Großvater mütterlicherseits, William Attersole, der Pfarrer an der örtlichen St Margaret's Church nahm großen Einfluss auf seine Ausbildung, indem er ihn in Griechisch und Latein unterrichtete. Er erzog Culpeper zu Sittenstenge, aber auch zu einer gesunden Respektlosigkeit gegenüber der englischen Krone. Schon früh interessierte sich Nicholas für den nächtlichen Sternenhimmel, und er war von der Sonnenuhr an der Kirche fasziniert. Attersole dürfte auch sein Interesse für die Astrologie geweckt haben, denn er war mit Ptolemäus' Tetrabiblos bestens vertraut. Seine Großmutter mütterlicherseits hingegen war es, die ihn in den medizinischen Gebrauch der Heilkräuter einwies, und schon als Kind kannte er alle Kräuter in der näheren Umgebung. Bereits im Alter von zehn Jahren begann Culpeper astrologische Bücher aus der Bibliothek seines Großvaters zu lesen. Allerdings wurde er von diesem weniger hierzu, als zum Bibelstudium ermuntert. So verwundert es kaum, dass er Thomas Vicarys "Anatomy of Man's Body", auch mit ausführlichen Beschreibungen der Sexualorgane, heimlich lesen musste, doch war es wohl dieses Werk, das ihn später zum "Directory for Midwives" (1651) inspirierte. Auch sein Wunsch Mediziner zu werden dürfte wohl durch dieses Werk geweckt worden sein.

Im Alter von 16 Jahren wurde Culpeper 1632 an die Cambridge University geschickt, verbunden mit dem Wunsch seiner Großeltern Theologie zu studieren. Doch interessierte ihn das nur wenig, er versuchte seine anatomischen Studien fortzusetzen und las lieber Hippokrates und Galen. Entgegen der strengen moralischen Sitten an der Universität verbrachte Culpeper seine Freizeit bevorzugt in Tavernen und mit Sport, und begann zu rauchen, was zu dieser Zeit gerade in Mode kam. Es war eine private Katastrophe, die seinem Studium ein Ende setzte. Er war in Judith Rivers verliebt, die er seit seiner Kindheit kannte, doch war bekannt, dass ihre Familie einer Heirat niemals zustimmen würde. Um dennoch zusammen sein zu können, planten sie die Flucht und Heirat in den Niederlanden. Tragischerweise wurde jedoch die Kutsche, die Judith Rivers zum gemeinsamen Treffpunkt, von dem aus sie fliehen wollten, vom Blitz getroffen, und Judith starb. Culpeper verfiel in tiefe Depression, und auch seine Mutter war dadurch so sehr mitgenommen, dass sie wenig später verstarb.

Culpeper zog sich für einige Zeit zurück; sein Großvater war darüber so verärgert, dass er ihn enterbte. Da ihm der Zugang zum Medizinstudium verwehrt war, nahm er den Rat seines Großvaters an, Apotheker zu werden. Er wurde Lehrling beim Londoner Apotheker Francis Drake, den er im Gegenzug in Latein unterrichtete. Thomas Johnson, Mitarbeiter der Apothecary's Society und Herausgeber eines bekannten Kräuterbuchs (Herbal), nahm ihn, als Teil seiner Ausbildung, auf botanische Exkursionen mit. Um seinen Schmerz über den Verlust von Judith Rivers zu überwinden, beschloss Culpeper, wenigstens andere Menschen von ihrem Leid zu befreien. Nachdem sein Lehrherr verstarb, war Culpeper bereits so erfahren, dass er dessen Geschäft weiterführen konnte.

1640 heiratete Culpeper die nur 15-jährige, aber vermögende Alice Field, Tochter eines seiner Patienten. Ihre finanziellen Mittel ermöglichten ihm die Einrichtung einer astrologischen und pflanzenheilkundlichen Praxis in London. Er gewann bald großes Ansehen und hatte oftmals vierzig Patienten pro Tag. Während des Bürgerkriegs ab 1642 stand Culpeper aus persönlicher Überzeugung, aber auch wegen seiner Kritik an der gelehrten, höfischen Medizin, den Parlamentariern nahe, die Gegner der Royalisten waren. Für diese zog er auch in den Krieg, wurde dort bald als Feldscher eingesetzt, bis er 1643 eine Schusswunde am Arm erhielt. Ein großer Gewinn des Bürgerkriegs war die Abschaffung der königlichen Zensur, die zuvor der Veröffentlichung englischsprachiger, auch astrologischer, Literatur entgegenstand. Dies führte innerhalb kürzester Zeit zu vielen Veröffentlichungen auf diesem Gebiet. Auch Culpeper nutzte diese Gelegenheit, ab dieser Zeit ist er rege als Autor tätig. Seine zunehmend schwächere Gesundheit, wohl aufgrund von Tuberkulose, ließ nach 1652 keine weiteren Bücher mehr schreiben; er starb am 10. Januar 1654.

Astrologie

Culpeper schrieb in wenigen Jahren einige z. T. recht bedeutsame und lange nachgedruckte Werke zur Astrologie, vorallem in Verbindung mit Kräuterheilkunde oder der Astromedizin. Culpeper hat auch ein kleines "Opus Astrologicum" verfasst, das er bereits 1647 fertiggestellt hatte und welches auch zur Veröffentlichung vorgesehen war, jedoch erst nach seinem Tode 1654 in seinem Nachlass entdeckt wurde und im selben Jahr als Büchlein erschien. Hierin wird, in konzentrierter Form, Culpepers Wissen über Stundenastrologie, Elektion und Prognose in knappen, aussagekräftigen Aphorismen zuammengefasst.

Leider ist keines seiner Werke jemals in deutscher Sprache erschienen[4].

Astrologie und Kräuterheilkunde

Culpeper 1843, Frontispiz des Herbal

Eines Tages im November 1635 beschloss Culpeper, William Lilly einen Besuch abzustatten. Dieser zeigte ihm bereitwillig sein astrologisches Handwerkszeug. Culpeper war zutiefst beeindruckt, und Lilly gab ihm den Rat mit auf den Weg, bei der Untersuchung seiner Patienten unbedingt auch deren Horoskop mit einzubeziehen, weil es nicht nur Hinweise für die Heilung geben könne, sondern auch verdeckte Krankheiten offenbare. Lillys Angebot, Culpeper in Astrologie zu unterrichten, nahm dieser mit Freuden an, und auch späterhin hielt Culpeper Lilly in hohen Ehren.

1652 erschien zunächst The English Physitian, danach auch unter dem Titel Culpeper's Herbal herausgegeben, dessen Ausgabe von 1652 wegen zahlreicher Druckfehler und Entstellungen von Culpeper abgelehnt wurde[5], so dass bereits 1653 die verbesserte Neuauflage als "The English Physitian Enlarged", später auch unter dem Titel "The Complete Herbal", veröffentlicht wurde . Mit beiden Werken schuf Culpeper bis heute vielbeachtete Grundlagenwerke einer astrologisch orientierten umfassenden Kräuter-, Pflanzen- und Essenzenheilkunde, die z. B. auch Hölzer, Mineralien und Öle aufführte (wobei eben zu beachten gilt, dass die von Culpeper nicht autorisierte Erstauflage unter dem Titel The English Physitian, auch unter dem Namen Culpepers Herbal bekannt und nachgedruckt, Fehler und Entstellungen enthält). Dieser deutliche, und nirgends anders so ausführlich dargestellte Zusammenhang zwischen astrologischer Einflussgröße, Gesundheit und Heilkräutern ist die Besonderheit, die Culpepers astrologisches Werk noch heute bedeutsam macht.

Culpeper muss auch über gute psychologische Fähigkeiten verfügt haben, denn er schreibt: "Eigentlich liegen unsere größten Fähigkeiten darin Hoffnung zu wecken, Vertrauen und geistigen Frieden wiederherzustellen."[6] Sein Wissen um die Heilkraft der Kräuter ließ ihn zunehmend kritisch gegenüber der höfischen Medizin werden, vor allem gegen den Aderlass, der ihn die gelehrten Ärzte als "Vampire" bezeichnen ließ.

Astrologie und Medizin

1651 erscheint sein Werk "Semeiotica Uranica: Or an Astrological judgment of diseases from the decumbiture of the sick", 1655 in verbesserter Ausgabe unter dem Titel "Culpeper's Astrological Jugdment of Diseases. From the Decumbiture of the Sick - Much Enlarged". In diesen Veröffentlichungen wurden Krankheitsdiagnosen und -prognosen auf Basis des sogenannten Dekumbiturs - Horoskop des Krankheitsbeginns bzw. der Bettlägerigkeit, anstelle eines Geburtshoroskopes aufgrund oft nicht bekannter Geburtszeit der Erkrankten - vorgestellt, erstellt und erklärt. Mitgeprägt sind seine Ausführungen - ganz klassisch-traditionell - von der spätantiken bzw. arabischen Humores- bzw. Temperamente-Lehre (welche auf die spätantiken Ärzte Galen und Hippokrates zurückgeführt wird), was sich auch in den Ratschlägen zeigt, wenn z. B. Mars-Erkrankungen allgemein mit kühlenden Substanzen gelindert werden sollen, bei Widderprägung z. B. durch kalte Getränke etc.

Auch mit diesen Veröffentlichungen schuf Culpeper Longseller, die bis heute bei astromedizinisch Interessierten nachgefragt werden.

Die medizinische Wirkung der Planeten[7]

Planet Wirkung Pflanzen
Mond kühlend, auflösend, auch festigend; gegen Schwellungen und Blutungen Bibernelle (Pimpinella major), Ehrenpreis (Veronica officinalis), Fetthenne (Sedum telephium), Hundsrose (Rosa canina), Klebkraut (Galium aparine), Lilie (Lilium candidum), Mohn (Papaver somniferum), Seerose (Nymphaea odorata), Vogelmiere (Stellaria media), Weide (Salix spp)
Merkur eröffnend, trocknend, den Geist anregend; gegen Schleim, bei Nervenleiden Alant (Inula helenium), Andorn (Marrubium album), Baldrian (Valeriana officinalis), Bittersüß (Solanum dulcamara), Bockshornklee (Trigonella foenum graecum), Dill (Anethum graveolens), Dost (Origanum vulgare), Eberraute (Artemisia abrotanum), Fenchel (Foeniculum vulgare), Haarstrang (Peucedanum officinale), Hasel (Corylus avellana), Geißraute (Galega officinalis), Glaskraut (Parietaria officinalis), Knoblauchhederich (Alliaria petiolata), Kümmel (Carum carvi), Lakritze (Glyzyrrhiza glabra), Lavendel (Lavandula angustifolia), Maiglöckchen (Convallaria majalis), Majoran (Origanum majorna), Mandragora (Mandragora officinarum), Petersilie (Petroselinum sativum), Sellerie (Apium graveolens), Stinknessel (Ballota nigra), Weißklee (Trifolium repens)
Venus regenerierend, kühlend, für Wunden, besonders eiternde, für Leiden der Zeugungsorgane; antipathisch gegen hitzige Krankheiten Attich (Sambucus ebulus), Beifuß (Artemisia vulgaris), Birke (Betula pendula), Braunelle (Prunella vulgaris), Braunwurz (Scrophularia nodosa), Brombeere (Rubus fruticosus), Diptam (Dictamnus albus), Dürrwurz (Inula conyza), Eibisch (Althaea officinalis), Einbeere (Paris quadrifolia), Eisenkraut (Verbena officinalis), Erle (Alnus glutinosa), Fingerhut (Digitalis purpurea), Frauenmantel (Alchemilla vulgaris), Gänseblümchen (Bellis perennis), Gänsefingerkraut (Potentilla anserina), Salbeiblättriger Gamander (Teucrium scorodonia) Goldrute (Solidago virgaurea), Gundermann (Glechoma hederacea), Günsel (Ajuga reptans), Herzgespann (Leonurus cardiaca), Holunder (Sambucus nigra), Huflattich (Tussilago farfara), Klette (Arctium lappa), Echtes Labkraut (Galium verum), Malve, alle Arten (Malva spp), Pfefferminze (Mentha piperita), Quendel (Thymus serpyllum), Rose (Rosa damascena), Schafgarbe (Achillea millefolium), Schlüsselblume (Primula officinalis), Spitzwegerich (Plantago lanceolata), Storchschnabel (Geranium robertianum), Taubnessel (Lamium album, L. galeobdolon), Thymian (Thymus vulgaris), Veilchen (Viola odorata), Großer Wegerich (Plantago major)
Sonne vitalisierend, erwärmend, trocknend, bei periodischen Leiden, z.B. intermittiernde Fieber; antipathisch bei saturnalen Leiden Augentrost (Euphrasia rostkoviana), Erzengelwurz (Angelica archangelica), Esche (Fraxinus excelsior), Johanniskraut (Hypericum perforatum), Liebstöckel (Levisticum officinale), Lorbeer (Laurus nobilis), Mistel (Viscum album), Natternkopf (Echium vulgare), Große Pestwurz (Petasites hybridus), Pfingstrose (Paeonia officinalis), Raute (Ruta graveolens), Rosmarin (Rosmarinus officinalis), Safran (Crocus sativus), Schöllkraut (Chelidonium majus), Sonnentau (Drosera rotundifolia), Tausendgüldenkraut (Erythraea centaurium), Tormentill (Potentilla tormentilla), Wacholder (Juniperus communis), Walnuß (Juglans regia)
Mars eröffnend, reinigend, energisch ausleitend; sympathisch bei Rheuma, antipathisch bei Abwehrschwäche, Reaktionsmangel (Lethargie) und bei kalten Leiden Bachbunge (Veronica beccabunga), Basilikum (Ocimum basilicum), Benediktenkraut (Cnicus benedictus), Berberitze (Berberis vulgaris), Brennessel (Urticaria dioica), Eselsdistel (Onopordon acanthium), Estragon (Artemisia dracunculus), Echter Gamander (Teucrium chamaedrys), Haselwurz (Asarum europaeum), Hauhechel (Ononis spinosa), Hopfen (Humulus lupulus), Kiefer (Pinus silvestris), Knoblauch (Allium sativum), Leinkraut (Linaria vulgaris), Mäusedorn (Ruscus aculeatus), Meisterwurz (Peucedanum ostruthium), Sanikel (Sanicula europaea), Sarsaparilla (Smilax aspera), Senf (Sinapis alba), Tabak (Nicotiana tabacum), Waldmeister (Asperula odorata), Wasserpfeffer (Polygonum hydropiper), Weg-Rauke (Sisymbrium officinale), Weißdorn (Crataegus laevigata), Wermut (Artemisia absinthium), Zaunrübe (Bryonia dioica, B. alba), Zwiebel (Allium cepa)
Jupiter wohltuend, balsamisch, allgemein regulierend (Comfortativum), bei jeglichem Zuviel oder Zuwenig verwendbar Ampfer, alle Arten (Rumex spp), Betonie (Betonica officinalis), Boretsch (Borago officinalis), Geflügelte Braunwurz (Scrophularia umbrosa), Dachwurz (Sempervivum tectorum), Eiche (Quercus robur), Engelsüß (Polypodium vulgare), Fichte (Picea abies), Hirschzunge (Phyllitis scolopendrium), Jasmin (Jasminum officinale), Linde (Tilia spp), Löffelkraut (Cochlearia officinalis), Löwenzahn (Taraxacum officinale), Lungenkraut (Pulmonaria officinalis), Mädesüß (Filipendula ulmaria), Melisse (Melissa officinalis), Nelkenwurz (Geum urbanum), Odermennig (Agrimonia eupatoria), Quecke (Agropyron repens), Salbei (Salvia officinalis), Spargel (Asparagus officinalis), Wegwarte (Cichorium intybus), Ysop (Hyssopus officinalis)
Saturn kräftig kühlend, festigend; gegen unerwünschte Flüsse aller Art, z.B. Blutungen, Ausfluss, Durchfall; Leiden von Skelett und Haut, besonders juckende Hautleiden Beinwell (Symphytum officinale), Bilsenkraut (Hyoscyamus niger), Efeu (Hedera helix), Erdrauch (Fumaria officinalis), Färberdistel (Carthamus tinctorius), Geißfuß (Aegopodium podagraria), Germer (Veratrum album), Herbstzeitlose (Colchicum autumnale), Hirtentäschel (Capsella bursa pastoris), Königskerze (Verbascum nigrum), Kreuzdorn (Rhamnus cathartica), Nieswurz (Helleborus niger), Salomonssiegel (Polygonatum spp), Schachtelhalm (Equisetum arvense), Schierling (Conium maculatum), Schlangenknöterich (Polygonum bistorta), Schlehe (Prunus spinosa), Schwarzpappel (Populus nigra), Stechpalme (Ilex aquifolium), Stiefmütterchen (Viola tricolor)

Publikationen (Auswahl Astrologie und wichtige Werke)

Nicholas Culpeper 1652
  • Catastrophe Magnatum, or the Fall of Monarchie. 76 Seiten. T. Vere and N. Brooke, 1652
    Ein mundanastrologisches Werk.
  • The English Physitian Enlarged, with Three hundred Sixty and Nine Medicines made of English Herbs. Peter Cole, London 1653
    Von Culpeper überarbeitet und kontrollierte Ausgabe von The English Physitian, die später unter dem bekannteren abgeänderten Titel The complete herbal in verschiedenen Auflagen erschienen ist.
    • The complete herbal: to which is now added, upwards of one hundred additional herbs, with a display of their medicinal and occult qualities... 398 Seiten. Thomas Kelly, 1843 Digitalisat bei Google Books; PDF
      Auch mit astrologischen Zuordnungen der Pflanzen.
  • Opus Astrologicum &c. Or, An Astrological Work Left to Posterity. 109 Seiten. London, Printed by. J. Cottrell, for Ri. Moone and Steph. Chatfield 1654 Digitalisat von Paulo Alexandre Silva
  • Semeiotica Uranica: Or an Astrological judgment of diseases from the decumbiture of the sick; 1. From Aven Ezra by way of introduction. 2. From Noel Duret by way of direction. Wherein is layd down, the way and manner of finding out the cause, change and end of a disease. 190 Seiten. Nathaniell Brooke, London 1651
    • Culpeper's Astrological Jugdment of Diseases. From the Decumbiture of the Sick - Much Enlarged. 1. From Aven Ezra by way of introduction. 2. From Noel Duret by way of direction. Wherein is layd down, the way and manner of finding out the cause, change and end of a disease.. 174 Seiten. Printed for Nath. Brookes, London 1655 Digitalisat von Paulo Alexandre Silva;
    • Neuausgabe bei Kessinger Publishing, 2004 ISBN 978-0766185784; Astrology Classics 2005 ISBN 978-1933303048
  • Culpeper's Complete Herbal & English Physician. 416 Seiten. Applewood Books 2007 ISBN 978-1557090805

Quellen und Anmerkungen

  1. Horoskop rekonstruiert aus der Horoskopzeichnung Gadburys in "A Collection of Nativities, Seite 140. London 1662" (AC 2°26' Stb. MC 08°14' Sco.). Mit gleichen Angaben von Ebenezer Sibly übernommen [1]
    Die Angabe in der AstroDatabank bezieht sich auf die falsche Zeitumrechnung. Die damaligen Astrologen waren sich über die unterschiedlichen Möglichkeiten der Zeitangabe bewusst, die heute verwendete bezeichnet John Gadbury als Tempus secundo modo aequat., sie wurde jedoch meist nicht mit angegeben.
  2. Ebenezer Sibly "A new and complete illustration of the celestial science of astrology: or, The art of foretelling future events and contingencies by the aspects, positions, and influences of the heavenly bodies ... In four parts". London, 1806; 1826 S. 875 ff.. Die Angabe 01. Oktober in der Astrodatabank ist wahrscheinlich ein Tippfehler.
  3. Biographische Informationen stark gekürzt aus: Dylan Warren Davis: Nicholas Culpeper - Herbalist of the People. Online auf Skyscript
  4. Ein wichtiger, ins Deutsche übersetzter Abschnitt aus The Astrological Judgement of Diseases From The Decumbiture Of The Sick findet sich in Reinhardt Stiehle (Hrsg.): Der Krankheitsverlauf im Horoskop, Chiron Verlag, Tübingen 2009, S. 121 - 143 ("Eine Methode, um die Ursachen, den Zustand und die Symptome sowie den Umschwung einer Krankheit zu erkennen")
  5. Wie aus dem Vorwort zur verbesserten Ausgabe aus dem Jahre 1653 unter dem Titel "The English Physitian Enlarged" hervorgeht, siehe auch Culpepers Original-Vorwort ("Epistle") in der Ausgabe "The Complete Herbal" v. 1843. In einem Aufsatz aus dem Jahre 1959 der Universitätsbibliothek Rochester wird entsprechend notiert: [...]The English Physitian was first published in 1652. This edition was repudiated by the author in the 1653 and subsequent editions as unauthorized and incorrect. We have a 1656 reprint of the 1653 edition, which was published by Peter Cole in London. It has a very long title, which nearly covers the title page: The English Physitian Enlarged: with Three Hundred, Sixty, and Nine Medicines,....( http://www.lib.rochester.edu/index.cfm?page=3360 )
  6. Zitiert in: O. Thulesius: Nicholas Culpeper, English Physician and Astrologer. Macmillan Press, 1992
  7. Tabellen übernommen von "Nicholas Culpeper und die astrologische Heilkräuterkunde", Max Amann, mit freundlicher Genehmigung der Zeitschrift Naturheilpraxis
  8. UNIVERSITY OF ROCHESTER LIBRARY BULLETIN, Autumn 1959, Nr. 1 (http://www.lib.rochester.edu/index.cfm?page=3360 Early Herbals], siehe auch Vorwort Culpepers in der online verfügbaren Ausgabe von The complete herbal... der Ausgabe von 1843 (siehe Verzeichnis)

Weblinks