Otto von Bressensdorf
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- Gebräuchliche falsche Schreibweise: Otto von Bressendorf
Der Astrologe Otto von Bressensdorf wurde am 07. Mai 1900 um 00:15 Uhr in München geboren[1], er starb Ende 1935 oder Anfang 1936[2].
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Biographie
Karl Ernst Krafft berichtet einige biographische Details über Otto von Bressensdorf, über den sonst nichts bekannt ist. So erwähnt er einige erstaunliche Gemeinsamkeiten ihrer beider Schicksale[2] (Krafft ist drei Tage später geboren als von Bressensdorf):
- Im Jahr 1919 verlor von Bressendorf auf tragische Weise seine 17-jährige Schwester, im April 1919 starb Kraffts 17 1/2-jährige Schwester ebenfalls, und zwar an Grippe.
- Etwas später begann von Bressensdorf mit seinen Veröffentlichungen, nur wenige Monate, bevor der erste Artikel von K. E. Krafft erschien.
- 1933 verlor von Bressensdorf sein Vermögen aufgrund von Finanzspekulationen und der Wirtschaftskrise, ebenso verlor Krafft im selben Jahr 80% seiner Besitztümer, angeblich aufgrund seines Vorhabens, Vorsorge gegen vermutete Gefahren zu treffen.
- Anfang 1936 wurde Krafft von einer schweren Depression heimgesucht die ihn fast in den Selbstmord trieb, ohne äußeren Anlass, und sie verschwand nach einigen Stunden genauso plötzlich, wie sie gekommen war. Zwei Wochen später informierte ihn ein Brief aus Augsburg, dass von Bressensdorf ins Wasser gegangen und Selbstmord begangen habe, so, wie es Krafft selbst vorgehabt hatte.
Astrologie
Zusammen mit Fritz Werle gab Otto von Bressensdorf im Otto Wilhelm Barth Verlag die Reihe "Kritische Studien zur Astrologie" heraus.
Publikationen
- Die Grundzüge der Hindu-Astrologie. 67 Seiten. Bücher der Lotusgesellschaft Band 1, Asokthebu, Otto Wilhelm Barth Verlag, München-Planegg 1921
- (zusammen mit Walter Koch): Astrologische Farbenlehre. Reihe: Kritische Studien zur Astrologie. 147 Seiten. Otto Wilhelm Barth Verlag, München-Planegg 1930
- Zahl und Kosmos. 114 Seiten. Dom-Verlag M. Seitz & Co., Augsburg 1930
Auszug bei U. T. Bechtold: Die 28 Mondstationen - Über Sinn und Ursprung der Planetensymbole und die Verankerung der neuzeitlichen Farbenlehre der Astrologie in der Überlieferung. 51 Seiten. Dom-Verlag M. Seitz & Co., Augsburg 1931
- Bedeutung und Entstehung der Tierkreissymbole. 32 Seiten. 2. Auflage Ebertin Verlag, Aalen 1951
Artikel
- Der Mars. 4 Seiten. 1922 (evtl. als Sonderdruck)
- Astrologische Farbenlehre. Mensch und Kosmos, I. Jahrgang 1925, S. 144 - 148. Karl Frankenbach, Graz
- Wassermann-Zeitalter? Aussprache und Diskussion. Zenit Juli/ August 1931. Online bei U. T. Bechtold
- Erfüllte astrologische Zukunftsberechnungen. Ab Zenit, Mai 1934, 4 Teile. Online bei Astrotexte.ch
- Der hierarchische Aufbau. Aus einer bisher noch ungedruckten Schrift „Die Zuordnung der Länder". In: "Die Astrologie". Schriftleitung und Herausgeber: Wilhelm Becker. 13. Jahrgang, Heft 3 , Juni 1931, S. 96 – 105 Online bei Uwe Theodor Bechtold
französisch
- Sur le sens et l'origine des symboles des planètes. Sechsteilige Serie, in: Cahiers astrologiques 10/ 1939 - 04/1946
Quellen
- ↑ Datenbank des DAV: über Jacques de Lescaut; Vol. 14; In einem Web-Artikel Message I "The Coming of the Great Instructor of the World." bestätigt diese Angabe, und gibt als Quelle das Werk den "Traité d'astro-biologie" von Karl Ernst Krafft an.
- ↑ 2,0 2,1 Zitiert in: Message I "The Coming of the Great Instructor of the World."