Partnerschaftsvergleich

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Fragen nach dem Wesen einer Partnerschaft zählen zu den wichtigsten Gründen, weshalb Menschen Astrologen konsultieren. Hierzu gibt es zwei grundlegende Deutungsansätze. Zunächst die vergleichende Astrologie. Sie kennt verschiedene Methoden, zwei Horoskope miteinander in Beziehung zu setzen, nämlich die Synastrie, das Combin und das Composit. Mit letzteren beiden können Themen, die am Beginn einer Beziehung (Composit) und darüber hinaus (Combin) von Bedeutung sind, erfasst werden, während die Synastrie zeigt, wo und wie die Energie zwischen den beiden Menschen fließt.

Neben dem Vergleich gibt es einen weiteren Deutungsansatz, nämlich das im eigenen Horoskop angelegte Partnerbild. Dazu muss kein anderes Horoskop hinzugezogen werden, und es ist für den Horoskopeigner sehr sinnvoll, sich über diese Anlagen im Klaren zu sein. Jedes Horoskop enthält zahlreiche Aussagen über das Partnerbild: Am bekanntesten ist der Deszendent, auch Du-Punkt genannt. Als Gegenpol zum Aszendenten zeigt er an, welche Vorstellungen, Erwartungen und Hoffnungen ein Mensch in Sachen Partnerschaft hat. Jeder Partner ist auch ein Spiegel des Selbst. Das am Deszendenten beginnende siebte Haus gilt als Partnerschaftshaus. Das Tierkreiszeichen des Deszendenten sowie etwaige Planeten im siebten Haus geben Auskunft darüber, welche Energien ein Horoskopeigner in der Partnerschaft besonders sucht und auslebt.

Wichtig für das Partnerbild ist zudem das Konzept von Anima/Animus. Es offenbart, welche Vorstellungen vom anderen Geschlecht als Archetypen in der Seele einer Person schlummern und vielleicht nur unbewusst ausgelebt werden. So verrät die Stellung von Mond und Venus im Horoskop eines Mannes viel über sein Frauenbild und die Stellung von Sonne und Mars im Horoskop einer Frau ebenso viel über deren Männerbild.

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