Sextil

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Das Hexagon bzw. Hexagramm beruht auf der Teilung eines Kreises (360°) durch Sechs.[1]

Symbol: a06_017.gif

Synonyme:

  • Gesechstschein (veraltet)
  • Sextilschein

Das Sextil ist ein Aspekt, bei dem sich zwei Planeten im Winkelabstand von sechzig Grad zueinander befinden. Es handelt sich dabei um ein "halbiertes Trigon", und um einen synthetischen Aspekt. Die Planeten stehen hier normalerweise in Zeichen, die verträglichen, sich ergänzenden Elementen angehören (d.h. wie bei einer Opposition in Feuer und Luft oder in Wasser und Erde).

Deutung

Die den synthetischen Aspekten eigene gegenseitige Unterstützung der Planeten kommt beim Sextil auf andere Weise zum Tragen als beim Trigon, wo sie leicht und gleichsam selbstverständlich fließt. Das Sextil ist dagegen ein gegebenes Potential, das sich nicht automatisch, nicht ohne willentliches Zutun entfaltet. Denn eine vom Leben gegebene Chance muss von dem Horoskopeigner tatsächlich auch ergriffen werden. Sie kann aber auch wieder verstreichen, wenn man zu lange zaudert. In dem Fall bleibt die Konstellation recht unverbindlich.

Wird das Sextil von Planeten gebildet, die einer ähnlichen Energie angehören (z.B. bei Mond/ Venus oder Mars/ Sonne), fällt es viel leichter, seine Möglichkeiten und Chancen zu nutzen, als bei Planeten mit sehr unterschiedlicher Färbung (wie z.B. Mond/ Saturn oder Mars/ Neptun).

Das Sextil symbolisiert also eine Aufforderung zur Tat, allerdings nicht wie bei den analytischen Aspekten aufgrund des Drucks, eine gestellte Herausforderung zu bestehen. Hier gibt es die Möglichkeit, auf eine angenehme Art zu lernen und seinen Horizont zu erweitern.

Quellen und Anmerkungen

  1. In einem sog. Großen Sextil oder "Davidstern" gibt es sechs Sextile