Synchronizität

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Das Metronom als Modell für Synchronizität, den Gleichtakt zwischen Oben und Unten, Makrokosmos und Mikrokosmos.

Bei der Synchronizität handelt es sich um einen Begriff aus der Jungschen Psychologie (C.G. Jung), der allgemein Ereignisse bezeichnet, die in einem sinnhaften, aber keinem äußerlich nachvollziehbaren Zusammenhang stehen. Synchronizitätsereignisse sind für den Alltagsverstand eher unbegreiflich ("mysteriös"), da zwar eine Bedeutung des jeweiligen Geschehens spürbar, aber kein kausaler (ursächlicher) oder materieller Zusammenhang zwischen den gleichzeitig auftretenden Vorkommnissen sichtbar ist.
Die Bezeichnung ist abgeleitet vom griechischen syn ("zusammen") und chronos ("Zeit"). Das Konzept wird haufig zur Erklärung parapsychologischer Phänomene herangezogen und lässt sich hervorragend mit dem Analogiemodell der Astrologie verbinden, wonach die Planeten nicht die Ursache für Ereignisse auf der Erde sind, wohl aber deren Indikatoren (Anzeiger).

Die Synchronizitäts-Theorie bei C.G.Jung

Die Synchronizität bezeichnet in ihrer eigentlichen Bedeutung den nahen zeitlichen, wie so genannten "ursachelosen" ("akausalen")[1], aber auch sinnhaften Zusammenhang von seelischen Erleben, innerem Bild und einem gleichzeitigen oder nachfolgenden, äußerlich-objektiven Ereignis. Die Sinnhaftigkeit erschließt sich dadurch, dass man den Archetypus erkennt, der dem Synchronizitäts-Ereignis zugrunde liegt (siehe Jung-Zitate unten). Es handelt sich bei der Synchronizität also einerseits um ein inneres Ereignis (eine lebhafte, aufrührende Idee, ein Traum, eine Vision oder Emotion) und ein parallel stattfindendes äußeres, physisches Ereignis, welches eine (körperlich) manifestierte Spiegelung des inneren (seelischen) Zustandes bzw. dessen Entsprechung darstellt. Um ein solches Doppelereignis tatsächlich als Synchronizität diagnostizieren zu können, ist es unerlässlich, dass das innere chronologisch vor oder aber genau gleichzeitig ("synchron") mit dem äußeren Ereignis stattfindet. Andernfalls könnte nämlich angenommen werden, dass das innere Phänomen auf das äußerlich wahrgenommene vorherige Ereignis reagiere (womit wieder eine kausale Erklärung des Geschehens möglich wäre).

Jung schreibt:

Ich neige in der Tat der Annahme zu, dass die Synchronizität im engeren Sinne nur ein besonderer Fall des allgemeinen ursachelosen Angeordnetseins ist, und zwar derjenige der Gleichartigkeit psychischer und physischer Vorgänge, wobei der Beobachter in der vorteilhaften Lage ist, das tertium comparationis erkennen zu können.[2]
Ein unerwarteter Inhalt, der sich unmittelbar oder mittelbar auf ein objektives äußeres Ereignis bezieht, koinzidiert [auf diese Weise] mit dem gewöhnlichen psychischen Zustand: dieses Vorkommen nenne ich Synchronizität und bin der Ansicht, dass es sich um genau dieselbe Kategorie von Ereignissen handelt, ob nun deren Objektivität als im Raum oder als in der Zeit von meinem Bewusstsein getrennt erscheint[3].

Synchronizitäts-Ereignisse entstehen nach Jung auf der Basis der Archetypen. Denn das "ursachelose Angeordnetsein" von Psyche und Physis im Synchronizitäts-Ereignis, wie Jung die unbewussten Gegebenheiten nennt, "ist ... nichts anderes als die archetypische Struktur des kollektiven Unbewussten"[4]. Jung in seinen Worten:

Fälle von sinngemäßen Koinzidenzen - die von bloßen Zufallsgruppen zu unterscheiden sind - scheinen auf archetypischer Grundlage zu beruhen[5].
Ich kann das Argument aber auch umdrehen und sagen: die Introspektion belehrt mich, dass für die Synchronizität der Archetypus kennzeichnend ist, d.h. die Synchronizität ist derjenige besondere Fall der Akausalität, in welchen der Archetypus als die (transzendentale) Grundlage erkannt werden kann. Diese Erkenntnis ist darum möglich, weil sich der akausale Fall (zufälligerweise) im psychischen Bereich ereignet, wo durch Introspektion etwas von innen erkannt werden kann, was im halbpsychischen Bereich weniger und im physischen überhaupt nicht möglich ist.[6]

Quellen und Vorläufer der Synchronizitäts-Idee

Jung fand "die Vorläufer der Synchronizitätsidee"[7] im Abendland bei Hippokrates und Philo, ebenso bei Plotin und - häufig auf Plotin bzw. dem Neuplatonismus[8] aufbauend - bei Paracelsus, Agrippa von Nettesheim, Johannes Kepler, desweiteren bei dem Philosphen Leibniz.[9] Er stieß auf das Konzept schon in den 1920er Jahren, als er sich intensiv mit dem Taoismus beschäftigte, veröffentlichte es jedoch erst dreißig Jahre später.[10] Speziell divinatorische, also intuitive Techniken wie das chinesische Orakelsystem I Ging, gründen nach ihm auf dem "Prinzip des Synchronizitätszusammenhangs"[11].

Die spätantike Sympatheia-Idee

Jungs Synchronizitätskonzept geht wie das spätantike Sympathie-Konzept davon aus, dass keine räumlich-physikalische, also kausale Verbindung zwischen den Ereignissen bzw. "zusammenhängenden Teilen" (Plotin) bestehe. Er ergänzt die "Sympathie" um die Bedingung der Zeitnähe von innerem Erleben (vor oder gleichzeitig) und äußerem Ereignis.
Erstmals beim Neuplatoniker Plotin, sodann in der auf Ganzheitlichkeit der Welterfassung gerichteten Betrachtungsweise der römischen Stoa[12], besteht zwischen inhaltlich verbundenen Dingen eine "Sympathie". Plotin sieht den Grund für die Sympathien in der "Ähnlichkeit" der Dinge. Ausgangspunkt all seiner Überlegungen ist die Fragestellung nach der Herkunft und Art der Seelen.[13] Jung fasst Plotins Überlegungen in dessen Enneaden[14] so zusammen:

Ebenso sind die aus der einen Weltseele stammenden Einzelseelen bei Plotin sympathisch oder antipathisch in wechselseitiger Beziehung, wobei Entfernung keine Rolle spielt.[15]

Arthur Schopenhauer

Als wichtigste neuzeitliche Quelle seiner Synchronizitäts-Idee nennt Jung den Philosophen Arthur Schopenhauer (19. Jh.). Es ist dessen Abhandlung Über die anscheinende Absichtlichkeit im Schicksale des Einzelnen[16] (auf welche ihn Pauli aufmerksam machte[17]), die "meinen hier zu entwickelnden Anschauungen ursprünglich zu Gevatter stand.[...] Handelt sie doch von der Frage der 'Gleichzeitigkeit des kausal Nichtzusammenhängenden, das man Zufall nennt'"[18]. Schopenhauser notiert: "Alle Ereignisse im Leben eines Menschen ständen demnach in zwei grundverschiedenen Arten des Zusammenhanges: erstlich, im objektiven, kausalen Zusammenhange des Naturlaufs; zweitens, in einem subjektiven Zusammenhange, der nur in Beziehung auf das sie erlebende Individuum vorhanden und so subjektiv wie dessen eigene Träume ist"[19].
Jung bemerkt weiter: "Nach [Schopenhauers] Auffassung ist 'das Subjekt des großen Lebenstraumes ... nur eines', nämlich der transzendentale Wille, die prima causa, von welcher alle Kausalketten wie die Meridiane vom Pol ausstrahlen und vermöge der Parallelkreise in einer sinngemäßen Gleichzeitigkeitsrelation zueinander stehen."[20]

Anwendung in der Astrologie

Personen und Dinge (bzw. Planetenzyklen), die vordergründig scheinbar nichts miteinander zu tun haben, können also, ohne einen kausalen Zusammenhang finden zu müssen, dennoch sehr wohl zusammenhängen - und zwar aufgrund einer inneren, sinngemäßen Übereinstimmung bzw. Koinzidenz.[21]
Viele moderne Astrologen, vor allem in der Psychologischen Astrologie, griffen Jungs Ausführungen zur Synchronizität dankbar auf, da damit ein alternatives Erklärungsmodell zur Kausalität vorlag. Denn diese nimmt die Himmelskörper als eine aktiv wirkende Ursache an, auf die der Mensch bzw. die irdischen Ereignisse reagieren; alle Geschehnisse auf Erden müssten nach dem Kausalitätsmodell von etwas aktiv bewirkt werden. Irgendeine schlüssige Begründung, welcher Art dieser Einfluss der Sterne genau sei, wurde bis heute jedoch nicht gefunden: Erklärungsversuche, es handele sich eventuell um "Strahlen" , Kleinstpartikel oder Auswirkungen der Gravitation, erscheinen gerade für weit entfernte Objekte (wie die Fixsterne), oder für sehr kleine Objekte (wie die Asteroiden), kaum nachvollziehbar.
Mit entscheidend für eine fruchtbare Anwendung der Synchronizitäts-Idee war die Zuordnung der Tierkreiszeichen, insbesondere aber der Planeten und ihrer Verbindungen, zu bestimmten Archetypen bzw. archetypischen Inhalten. Denn so wurde es möglich, die Bedeutung von Planeten-Konstellationen (aktueller oder künftiger) mit all ihren möglichen Ausgestaltungen ausführlich zu beschreiben, als zeitgleiche Parallele bzw. Koinzidenz zwischen innerem und äußerem Geschehen.[22]
Walter Koch (+ 1970) erklärte den Wirk-Mechanismus der symbolischen (d.h. Psychologischen) Astrologie folgendermaßen: "[Sie] hat als Deutungsprinzip die Analogie oder Entsprechung, den Synchronismus oder die Korrelation. An die Stelle einer niederen Kausalverknüpfung tritt hier eine höhere Ähnlichkeitsbeziehung. Tatsächlich handelt es sich bei astrologischen Deutungen nicht um die Aufzeigung physikalischer Wirkungen, sondern um Bedeutungszusammenhänge und innere Gleichartigkeiten, also um geistige Werte. Weil die Astrologie sich mit Leben, Seele, menschlichem Tun und irdischem Geschehen beschäftigt, ist sie dem Naturwissenschaftler alten Schlages und materialistischer Prägung unzugänglich..."[23].

Weblinks

Literatur

  • Fierz, Markus: Naturwissenschaft und Geschichte, Basel 1988
  • Jung, Carl G./ Pauli, Wolfgang: Naturerklärung und Psyche, Zürich 1952

Anmerkungen und Quellen

  1. Der Physiker Wolgang Pauli, mit dem sich Jung intensiv zur Synchronizitäts-Idee austauschte, schrieb 1949 an Jung u.a. wegen der vieldeutigen und unklaren Begriffe "kausal" und "akausal" in dessen schon vorhandenem Manuskript zur Synchronizität. Pauli versucht eine nähere Bestimmung beider Begriffe in Verbindung mit der Synchronizitäts-Idee- und ihrer Definition, da der landläufige Begriff 'Ursache', der meist auch noch mit dem Begriff 'Kausalität' identifiziert wurde, vieldeutig war:
    "Es scheint mir aber in Ihrer Auffassung der Begriff 'akausal' einer Präzision und die besondere Verwendung des Zeitbegriffes einer weiteren Erklärung zu bedürfen. Für den Physiker haben die Worte 'kausal' und 'Kausalität' eine viel weniger feststehende Bedeutung als das Wort 'Determinismus'. Speziell verstehen unter 'akausal' verschiedene Autoren nicht dasselbe. Nach Ihrer Auffassung des 'synchronistischen' Phänomens (ich nehme speziell Bezug auf p. 20 und 21 Ihres Aufsatzes) entsteht dieses ja durch duplicatio [Duplikation] oder miltiplicatio [Mulitplikation] eines unanschaulichen Anordners [= Archetypen], dessen äußere Erscheinung eben doppelt oder multipel ist. In diesem Sinne könnte man den Anordner [Archetyp] auch als Ursache des synchronistischen Phänomens bezeichnen. Diese Ursache wäre dann allerdings nicht in Raum und Zeit zu denken. Wenn umgekehrt nur Objekte in Raum und Zeit als Ursache bezeichnet werden, dann erscheinen in der Tat die synchronistischen Phänomene als 'akausal'". Zitiert aus: C.A. Meier (Hrsg.): Wolfgang Pauli und C.G. Jung. Ein Briefwechsel. Berlin, Heidelberg 1992, S. 42; Brief vom 28.6.1949, Pauli an Jung.
    "Ursache" kann daher nach Pauli in Verbindung mit der Synchronizität nicht jede Beziehung oder jedes wirkendes Verhältnis zueinander sein, da sonst auch magische oder transzendente "Ursachen" (religiöse oder magische Weltauffassungen behaupten aus ihrer Sicht ebenso eine 'Kausalität') oder die Archetypen dazu zählen müssten. Die inhaltliche Verwendung des Begriffes "akausal" im Rahmen von Jungs Synchronizitäts-Konzept macht, wie Pauli zeigte, eine physikalisch-mathematische, empirisch-naturwissenschaftliche Formulierung des Kausalitäts-Begriffes unumgänglich.
  2. Mit dieser "gemeinsamen Eigenschaft" meint Jung den Archetyp hinter den Synchronizitäts-Ereignissen, den ihnen gemeinsamen Sinn. Carl Gustav Jung: Synchronizität als ein Prinzip akausaler Zusammenhänge, in: C.G. Jung, W. Pauli: Naturerklärung und Psyche. Zürich 1952, S. 104
  3. Jung, Synchronizität, S. 31
  4. Jolande Jacobi: Komplex, Archetypus, Symbol in der Psychologie C.G. Jungs. Zürich 1957. S. 74f.
  5. Jung, Synchronizität, S. 25
  6. Karl von Meyenn (Hrg.:): Wolfgang Pauli. Wissenschaftlicher Briefwechsel mit Bohr, Einstein, Heisenberg u. a. Band IV, Teil 1, 1950-1952. Heidelberg 1996, S. 238, Brief v. 13.1.1951, Jung an Pauli
  7. So der Titel des Abschnitts in Jungs Arbeit "Synchronizität als ein Prinzip akausaler Zusammenhänge"
  8. "Die neuplatonischen Zuordnungen implizieren ... zunächst kein Kausalitätsverhältnis im Sinne astraler Vorherbestimmung. Man versteht die Himmelskörper zum einen als metaphysische Symbole, die die verschiedenen Stufen im Aufbau des Alls anschaulich machen, zum anderen als kosmologische Prinzipien, nach denen die Emanation des All-Einen in die Welt der Materie und umgekehrt der Aufstieg aus der Welt der Materie in die Sphäre des All-Einen sich differenziert. Die zu den vertikalen Reihen zusammengeschlossenen Erscheinungen hängen daher nicht deshalb miteinander zusammen, weil sie durch Saturn, Jupiter oder Mars bestimmt, geschweige denn erzeugt würden, sondern nur deshalb, weil sie in einer durch Saturn, Jupiter oder Mars vermittelten und daher in bestimmter Weise qualifizierten Form am Wesen des All-Einen Anteil haben." aus: Klibansky, Raymond, Panofsky, Erwin und Saxl, Fritz: Saturn und Melancholie - Studien zur Geschichte der Naturphilosophie und Medizin, der Religion und der Kunst, Frankfurt /M. 1990, S. 235/ 236
  9. Carl Gustav Jung: Synchronizität als ein Prinzip akausaler Zusammenhänge, in: C.G. Jung, W. Pauli: Naturerklärung und Psyche. Zürich 1952, S. 69ff
  10. Zum erstenmal sprach er öffentlich davon am 10.5.1930 in München, bei einer Rede zum Gedenken an Richard Wilhelm: "Die Wissenschaft des I Ging beruht nämlich nicht auf dem Kausalprinzip, sondern auf einem bisher nicht benannten - weil bei uns nicht vorkommenden - Prinzip, das ich versuchsweise als synchronistiscbes Prinzip bezeichnet habe." (zitiert in: Dane Rudhyar, Die Astrologie der Persönlichkeit, S.81)
  11. Jung, Synchronizität, S. 39; Jung und Pauli betrachteten sogar die Astrologie als ein dem I Ging ähnliches Divinationsverfahren, wie neuerdings der britische Astrologe Geoffrey Cornelius, s. Fierz, S. 185.
  12. Wörterbuch der Symbolik. Stuttgart 1991, S. 730
  13. Plotin führt aus, dass die am besten belegbare Hypothese jene von einer Weltseele (anima mundi) sei, aus der alles andere, sei es beseelt oder unbeseelt, hervorgehe. Weiter schließt er, dass die erschaffende Seele und das von ihr Erschaffene auch nach dem erfolgten Schöpfungsprozess noch miteinander in Verbindung stehen; er sieht dies als mittelbaren Beweis für die Existenz einer Weltseele.
  14. Plotin schreibt u.a.: Diese Schwierigkeiten also dürften auf diese Weise gelöst sein, wobei auch die Annahme der Sympathie der Seelen die Beweisführung nicht stört. Denn weil alle aus derselben her sind, aus der auch die des Alls stammt, darum sind die Seelen sympathisch (Enneaden IV, 3,8; zitiert nach zeno.org).
    und: Es geht also eine allseitige Sympathie durch dies eine und wie ein lebendiger Organismus eine Wesen, und was fern ist, ist auch wieder nahe, wie bei einem einheitlichen Einzelwesen der Nagel, das Horn, der Finger und was sonst nicht unmittelbar an einander gefügt ist: wenn auch der dazwischen liegende Raum nichts leidet, so leidet doch das fern liegende Glied. Denn da die ähnlichen Teile nicht unmittelbar aneinander gelugt, sondern durch Zwischenräume getrennt sind und dennoch durch ihre Ähnlichkeit in Sympathie stehen, so muss notwendig die Mitleidenschaft von dem nicht nebenan liegenden Teile in den ferneren gelangen; und da es ein lebendiges, zu einer Einheit zusammengeschlossenes Wesen ist, liegt kein Teil so fern, dass er nicht nahe wäre um durch die Natur des einheitlichen Organismus in Mitleidenschaft gezogen zu werden. (Enneaden IV, 4,32. Zitiert nach zeno.org)
  15. Jung, Synchronizität, S. 75
  16. In: Arthur Schopenhauer: Parerga und Paralipomena. 1851
  17. Meier, Wolfgang Pauli und C.G. Jung. Ein Briefwechsel. S. 41, Brief vom 28.6.1949. Pauli schreibt dort an Jung u.a.: "Vielleicht wäre ein Hinweis auf diesen Aufsatz Schopenhauers in Ihrer Arbeit angebracht, zumal dieser ja seinerseits durch die ostasiatischen Ideen, die Sie ausführlich zitieren, beeinflusst war"
  18. Jung, Synchronizität, S. 10
  19. Zitiert nach Jung, Synchronizität, S. 10
  20. Jung, Synchronizität, S. 11
  21. Auch das gleichzeitige Auftauchen einer Idee an unterschiedlichen Orten der Welt kann damit erfasst werden.
  22. Ein Stier-Mond kann z.B. mit dem Archetyp der Großen Mutter beschrieben werden, s. Akron: Das Astrologie-Handbuch. München 1995, S. 37, eine dominante Mond-Saturn-Konstellation mit Erlebnissen von einer Stiefmutter oder einer Greisin verbunden sein (Akron, Astrologie-Handbuch, S. 243), aber auch mit einer schlichten Königin oder - als Animus - mit einem Ältestenrat (s. Hajo Banzhaf, Anna Haebler: Schlüsselworte zur Astrologie. München 2007, S. 240.)
  23. In: Bessler, Heinrich: Das magische Weltbild der Astrologie, in: Unicorn I u. II, Bonn 1982 online