Triplizität
Mit dem Begriff werden jeweils die drei Tierkreiszeichen eines Elements zusammengefasst. Es gibt somit die feurige, wässrige, luftige und erdige Triplizität. In der klassischen Astrologie wird die Triplizität auch analog einer Würde erachtet und angewendet, auch wenn sie selbst im engeren Sinn keine eigene Würde ist. Planeten, die in Triplizität stehen, gelten damit als gestärkt: Die Sonne ist somit in Widder und in Schütze gut gestellt, weil sie in Löwe ihr Domizil hat.
Die Triplizitätenherrscher, ein Deutungskriterium entsprechend einer Würde in der klassischen Astrologie, unterscheiden sich, genau betrachtet, je nach Tag- und Nachtgeburt.
Um beim Beispiel der Sonne zu bleiben: Diese steht im Widder nicht nur im Feuertrigon/ in der Feuerzeichentriplizität, sie ist im Widder erhöht. Tatsächlich wäre eine Widder-Sonne bei einer Nachtgeburt aber nicht mehr Triplizitätenherrscher.
Feuerzeichen (sie werden bei der klassischen Astrologie in der Triplizität als Taggeburt von der Sonne, als Nachtgeburt von Jupiter beherrscht):
Erdzeichen (sie werden in der Triplizität bei einer Taggeburt von Venus, bei einer Nachtgeburt von Mond beherrscht):
Luftzeichen (sie werden in der Triplizität tags von Saturn - dem alten Herrscher des Wassermann, nachts von Merkur beherrscht):
- Zwillinge (labil)
- Waage (kardinal)
- Wassermann (fix)
Wasserzeichen (sie werden in der Triplizität tags und nachts von Mars - dem alten Herrscher des Skorpion - beherrscht):
Die Triplizität wird manchmal auch als Zeichentrigon bezeichnet.
Zu "kardinal", "fix" und "labil" s. Qualität.