Walter Böer
Der Astrologe Walter Böer wurde am 23. November 1914 um 23:30 Uhr in Strehlen geboren[1], er starb am 25. Dezember 2007 gegen 23:00 in Freiburg[2].
Biographie
Walter Böer[2] war bis zu seinem Ruhestand Sport- und Biologielehrer, vor allem der 5. und 6. Klassen. Noch in hohem Alter erwarb er das goldene Sportabzeichen. Erst nach seiner Pensionierung trat Böer als Astrologe innerhalb des Deutschen Astrologen-Verbandes in Erscheinung.
Astrologie
Böer[2] wollte die Astrologie wissenschaftlich qualifiziert sehen. Er vertrat hierbei den Ansatz von Herbert Freiherr von Klöckler, der Astrologie in seinen Werken als Erfahrungswissenschaft bezeichnete. Insbesondere auf die Deutung von Solaren legte er allergrößten Wert. Er versuchte oftmals in Blindversuchen erfolgreich, bestimmte Neigungen im Horoskop, z. B. zur Unfallhäufigkeit, zu erkennen. Seine Ideen zur statistischen Erfassung solcher Phänomene beeinflusste auch Françoise und Michel Gauquelin, die Böers Ansätze schätzten.
Er war langjähriges Mitglied der Prüfungskommission des DAV und galt dort als einer der besten Astrologen. 1995 wurde er zum Ehrenmitglied ernannt. Er war Mitarbeiter des Institus für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene in Freiburg unter dem damaligen Leiter Dr. Hans Bender (1907-1991).
Zum Bedauern vieler hat Böer sein Wissen nicht in Büchern festgehalten, lediglich viele Artikel im Meridian zeugen noch von seinen Kenntnissen.
Quellen
- ↑ AstroDatabank; [Niehenke-Datenbank]: standesamtliche Angabe. Böer persönlich an DAV
- ↑ 2,0 2,1 2,2 Ulrike Voltmer: Walter Böer - Ein Lebenswerk für die Anerkennung der Astrologie. In: Meridian 3/4 2008, S. 26 f.