Weiblich
Gemeinsam mit männlich eines der Begriffspaare, die die grundlegende Polarität im Tierkreis zum Ausdruck bringen. Die weibliche Energie steht für das Empfangende und Passive, das nach innen Gerichtete, die Kraft, aus der heraus eine Aktion geschieht. Sie ist das ordnende Prinzip, das an Bewährtem festhält. Wird sie überbetont, sind Stagnation und Lethargie die Folge. Das Weibliche ergänzt und bedingt das Männliche und umgekehrt - das eine ist ohne das andere nicht denkbar. Im Tierkreis sind die Erdzeichen Stier, Jungfrau und Steinbock sowie die Wasserzeichen Krebs, Skorpion und Fische dem weiblichen Prinzip zugeordnet (Element); unter den klassischen Planeten sind es Mond und Venus. Saturn wird in der klassischen Astrologie ein männliches Geschlecht gegeben (z. B. Tetrabiblos[1]), andere Astrologen wie z. B. Johannes Vehlow (Bd. II, S. 184 [2] ordnen ihn dem weiblichen Geschlecht zu.
Das weibliche Prinzip wird nicht nur von Frauen repräsentiert. Es gehört zu den wichtigsten Herausforderungen einer jeden Persönlichkeit, weibliche und männliche Anteile zu integrieren. Das Horoskop gibt Auskunft darüber, in welchem Bereich männliche und in welchem weibliche Anteile zum Ausdruck kommen.
Quellen
- ↑ Ptolemäus, Claudius: Tetrabiblos, Chiron Verlag 2. Auflage 2000 S. 35
- ↑ Johannes Vehlow: Lehrkursus der wissenschaftlichen Astrologie. Band II: Die Technik der Horoskopberechnung. Als PDF auf astrologie-chirologie.com vorhanden
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